Gründerin von Flüsterherz
Willkommen liebe Seele.
Es freut mich sehr, dass du den Weg zu mir gefunden hast. Als Tierliebhaberin war es nur eine Frage der Zeit, bis ich meiner Berufung folge und Tieren etwas zurückgebe für ihre Treue, Weisheit und bedingungslose Liebe.
Immer wieder wurde mir gesagt: „Annika, öffne dich mehr. Sprich!“ Deshalb möchte ich dir hier einen Teil meiner Geschichte erzählen. Möge sie dich inspirieren und deinen Mut stärken, dich deinen eigenen Schatten zu stellen.
Es war ein langer Weg vom Kopf ins Herz. Auch wenn manche Situationen ausweglos erscheinen, verliere ich selten den Mut. Deshalb möchte ich dich ermutigen, nicht aufzugeben. Lass den Nebel sich lichten und du wirst für jeden Schritt, den du gehst, belohnt.
Ich bin eine Reisende und in der Welt zuhause. Freunde nennen mich liebevoll „das Orakel“. Ich sehe mich als Impulsgeberin, Botschafterin zwischen Mensch und Tier sowie zwischen geistiger und irdischer Welt.
Ich bin hier, dir und deinem Tier zu helfen, denn ihr habt es verdient, euch großartig zu fühlen.
Annika Jainta
Meine Kindheit und Jugend
Auf der Suche
nach Liebe und
Anerkennung.
Der Preis der
Anpassung und die Rückkehr zum wahren Selbst.
In einem kleinen, behüteten Nest in Mittelfranken wuchs ich als Drittgeborene in einer liebevollen Familie mit meinen Eltern und Brüdern auf. Diese Familien- und Geschwisterliebe war oft ein Quell der Freude, des Zusammenhalts und geschwisterlicher Herausforderungen. Doch in mir entwickelte sich früh ein Gefühl, anders zu sein. Schon als Kind spürte ich eine tiefe Verbundenheit zur Spiritualität und zur Astrologie. Ich saß manchmal stundenlang da, sah in die Ferne und sinnierte über Gott und die Welt. Meine Hellsinne waren aktiv. Ich konnte Dinge wahrnehmen, die anderen verborgen blieben. Diese besonderen Fähigkeiten schienen mir jedoch oft wie eine Belastung, denn ich fühlte mich nicht nur anders, sondern auch falsch, als ob ich nicht in die Welt passte, die mich umgab. Wie oft wurde ich nicht verstanden. Es herrschte Schweigen und ich sah Fragezeichen in den Gesichtern.
Der Wunsch, geliebt und gesehen zu werden, trieb mich an. Ich wollte dazugehören. Doch um dies zu erreichen, begann ich, mich anzupassen und meine wahre Identität zu verbergen.
Ich wurde als unnahbar und unerreichbar wahrgenommen oder gar belächelt und war doch zugleich ein Magnet. Unbewusst fing ich an, mich als Kleinste im Dschungel der Großen zu behaupten und zog eine Maske nach der anderen über. Mit der Zeit verlor ich den Kontakt zu mir selbst. Ich war nicht mehr in der Lage, meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche wahrzunehmen, da ich mich in die Egoschichten einfügte, die mir von außen vorgegeben wurden. Ich versteckte mich, wurde verschlossener, verlor meine eigene Sprache, erhob meine Stimme nur noch selten, aus Angst ausgegrenzt zu werden und übernahm Glaubensmuster Anderer, die nicht zu mir gehörten.
Doch irgendwann konnte mein Körper nicht mehr schweigen. Immer stärker werdende Symptome begannen aufzutreten: Darmprobleme, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schilddrüsenschwankungen und das Gefühl in einer Ritterrüstung zu stecken. Meine Seele wurde immer lauter. Sie drängte darauf, gehört zu werden und forderte mich auf, mich selbst wieder zu entdecken. Dieser innere Ruf war nicht mehr zu ignorieren. Es war an der Zeit, die Masken abzulegen und mich mit all meinen Facetten zu akzeptieren – die spirituellen, die verletzlichen und die kraftvollen. Schritt für Schritt begann ich, mich selbst wieder zu sehen und zu lieben, um schließlich den Weg zu finden, der mich zurück zu meiner wahren Essenz führte. Wie ein Schmetterling: Frei, fröhlich und intuitiv.
Die Dualseele
Sei die beste Version deiner Selbst.
Es fühlte sich an wie nach Hause kommen. Alles schien perfekt und so harmonisch. Zwei Seelen, die besser nicht hätten zusammenpassen können. Es war so leicht und einfach. Und dann passierte eines Nachts das, was sich niemand erklären konnte.
Aus dem Nichts war alles kompliziert und verdreht. Egal was wir getan haben, es war nie gut genug und das Zusammensein wurde zum Kampf. Ein Hin und Her zwischen Kopf und Herz. Das Leben und alles bislang Bekannte schien Kopf zu stehen und war in sich verdreht. Nun fingen die Spiele an zwischen Loslassen, Verlustangst und Kontrolle.
Zu diesem Zeitpunkt kamen erste Schatten an meine Oberfläche. Es fühlte sich an, als löse sich ein alter Geist von mir. So fing ich an, erste Ratgeber zu lesen, Blogs und Videos zu durchforsten. Ich stieß auf ein Video zum Thema „Zwillingsseele, Dualseele, Seelenpartner“. Ich konnte mir darunter nicht viel vorstellen und recherchierte. So stieß ich auf einen Artikel über die Phasen des Dualseelenprozesses. Dieser brachte das ersehnte Licht ins Dunkel und ich musste vor Erleichterung lachen, da ich inzwischen das Gefühl hatte, verrückt zu werden.
Herzlichen Glückwunsch Annika, du bist deiner Dualseele begegnet.
Nun endlich konnte ich das Spiel verstehen. Der Herzmensch, der das Loslassen lernen darf und der Kopfmensch, der seine Gefühle klären darf. Wir hatten die Rollen getauscht, um einander den bislang größten Spiegel vorzuhalten. Ego gegen Herz. Warum wir den Finger so tief in die Wunde des Anderen bohren mussten? Weil wir aus einer Seele sind und die andere Hälfte so kennen, wie kein anderer.
Die männliche und weibliche Seite, die gemeinsam wachsen dürfen, um in Harmonie zu verschmelzen. Eine Begegnung mit Herausforderungen. Eine Hälfte verschließt seine Gefühle, zieht eine Mauer hoch und die andere Hälfte überschüttet sie mit Liebe und vergisst sich selbst dabei. Ein cleveres, ausgeklügeltes Spiel: Vom Mangel in die Selbstliebe.
Dein Leben dreht sich um 180 Grad, nachdem du deiner Dualseele begegnet bist.
Heute bin ich für jeden einzelnen Tritt dankbar. Dadurch konnte ich meine Wut fühlen und sie als Antrieb nehmen, loszulaufen. Ich habe die Wut umgewandelt in Mut. Neben meinem grafischen Job, den ich immer gerne ausgeführt habe, hatte ich doch immer den Herzenswunsch, Psychologie zu studieren. Auf meiner Recherche bin ich auf Sandra Weber (THEKI®) gestoßen. Ich dachte mir „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ und buchte Hals über Kopf ihr Seminar. Mit ihrer einfachen Sprache ging ich direkt in Resonanz und es folgten viele weitere Seminare und schließlich war ich THEKI® Bewusstseinstrainerin. So viele Aha-Momente später, konnte ich meine Kindheit, Muster, Programmierungen, Beziehungen, Familienkonstellationen etc. verstehen. Mein Bewusstsein und meine Sicht auf viele Dinge veränderte sich. Durch dieses neue „Bewusst sein“ und monatelange energetische Begleitung, durfte ich lernen, loszulassen.
Über das Loslassen.
Loslassen ist ein fortlaufender Prozess, der wohl nie ganz abgeschlossen ist, aber irgendwann spielerisch und mühelos wird. Wenn dich eine Situation emotional triggert, halte inne und erkenne, dass die andere Person nicht für deine Emotionen verantwortlich ist. Sie zeigt dir vielmehr einen Spiegel, der dir hilft, deine eigenen Schatten zu erkennen. Mit der Zeit wirst du erfahren, wie befreiend es ist, alte Muster loszulassen. Du möchtest befreit leben, aber das gelingt nicht, wenn du im Ego verhaftet bleibst. Der Weg zu einem erfüllten Leben kann herausfordernd sein. Ich habe meinen Weg gemeistert und du kannst das auch. Bist du bereit, deinem Herzen zu folgen?
Die Zwillingsseele
Ein Zwilling kommt selten allein.
Amy, meine Golden Retriever Dame, war 17,5 Jahre lang meine treue Begleiterin durch alle Höhen und Tiefen. Sie ist eine alte Seelengefährtin und bis heute sind wir ein Herz und eine Seele. Unsere Liebe erstreckt sich über Dimensionen und Ebenen, die mir zuvor unbekannt waren. Uns gab es nur im Doppelpack, was selbst für Fremde ersichtlich war. Durch sie durfte ich eine meiner intensivsten Erfahrungen sammeln, aus der eine große Dankbarkeit gewachsen ist.
Acht Wochen habe ich sie bei ihrem Übergang begleiten dürfen. Ich durfte lernen wie Körper, Seele und Geist wie Zahnräder zusammenarbeiten. Nach und nach stellten sich die Elemente ein und sie wechselte zunehmend auf eine andere Ebene. Zwischen Hoffnung, Verzweiflung, Erschöpfung und Angst, dass ich mich für den falschen Weg entschieden habe und sie wegen meines Egos leiden lasse, folgte ich einer Stimme in mir. Wie viele Stimmen und Ärzte wollten mich vom Gegenteil überzeugen. Heute weiß ich, es war meine Intuition und das tiefe Wissen, dass dies unser gemeinsamer Weg ist.
In dieser Zeit wurde ich von jedem noch so leisen Geräusch wach und in der Nacht, als sie friedlich und natürlich einschlafen durfte, wünschte ich ihr eine gute Reise, bedankte mich bei ihr und drehte mich zur Seite. In dieser Nacht hatte ich so fest geschlafen, dass ich nichts mitbekam. Als ich gegen Früh wach wurde, war sie bereits gegangen und lag friedlich neben mir. Spätestens hier war klar, wie sehr ich geführt wurde.
Nach der Verabschiedung, legte ich mich neben sie auf den Küchenboden. Die Kerzen flackerten sanft und erloschen in dem Moment, als die Tierbestatterin am Abend den Raum betrat. Hinter mir nahm ich einen großen, lichtvollen Engel wahr, der schützend seine Flügel hinter mir ausbreitete. Von ihm ging eine angenehme Wärme aus und ich empfing Amys Botschaft: „Danke für eure Liebe und dass ich bei euch sein durfte. Ich werde über euch wachen und wann immer ihr mich braucht, werde ich zu euch kommen.“
Nach dieser intensiven mehrwöchigen Sterbebegleitung überkamen mich Erleichterung und Dankbarkeit. Sie waren so viel größer als Schmerz und Trauer. Wie oft hatte ich mich alleine gefühlt. Verlassen von allen Engeln und Helferwesen. Doch sie waren immer an unserer Seite und da hatte ich verstanden, dass ich meiner Intuition vertrauen kann. Nicht wissend, wo mich dieser Weg hinführt, so hatte ich den Mut, ihn zu gehen. Ich war überrascht, zu wieviel ich fähig bin, wenn ich aufrichtig liebe. Danke Amy, dass du immer mein Anker warst und mir auch heute noch den Weg weist.
Ich möchte dich ermutigen, dass du auf deine innere Stimme hörst. Wenn du selbst dein Tier beim Übergang begleitest, kann ich dir nur raten: Du kennst dein Tier am besten. Sei offen für Meinungen und Ratschläge anderer, doch höre auf dein Herz. Mir hatte Jahre zuvor ein Freund gesagt, du wirst es wissen, wenn es soweit ist. Und ja, so ist es. Dein Tier zeigt es dir. Ich hatte beides: Mit und ohne medizinische Hilfe. Und beide Male waren genau richtig. Eine wunderbare Möglichkeit, dir deine Angst und Unsicherheit zu nehmen, bietet die Tierkommunikation. Ich hatte sie in beiden Fällen genutzt und bin sehr dankbar darüber.

„Wie würdest du leben wollen, wenn du frei wie ein Vogel wärst? Frei von allen Verpflichtungen.“
Amy
Verstopfte Kanäle der Emotionen
Cora, ich und das Broken-Heart-Syndrom.
Nach dieser Zeit war der Wunsch da, erst einmal, meine neue Freiheit zu genießen. Eine Zeit ohne Sorgen, Fremdbestimmung, Kümmern, festgelegte Zeiten. Ich durfte lernen, mich wieder um mich selbst zu kümmern.
So ging ich auf Reisen und ahnte nicht, dass parallel schon ein neues Wesen geboren wurde. Eine braune Labrador Hündin namens Cora (= Herz). Wegen Krampfanfällen wurde sie zurückgegeben. Nach einigen Wochen zurück bei den Züchtern wurde sie erneut vermittelt und so fand sie zu mir. Ich war noch gar nicht richtig bereit für einen neuen Hund, da ich mich erst von den jahrelangen Sorgen erholen und frei sein wollte. Als mir ihr Bild geschickt wurde, erkannte ich sie und wusste: Sie gehört zu mir. Nach nächtlichen Tiergesprächen und schlaflosen Nächten fand Cora über Umwege zu mir.
So starteten die wohl intensivsten drei Monate meines Lebens. Auch Cora ist eine alte Weggefährtin und in enger Zusammenarbeit mit Amy holte sie in kürzester Zeit so tiefsitzende Ängste, Schocks und Muster an die Oberfläche, die ich meisterhaft jahrzehntelang verdrängt hatte. Von einem Schock in den nächsten, zwischen Macht und Ohnmacht, hatte sie mir mein größtes Geschenk überbracht: Die Öffnung und Heilung meines Herzens.
Amy hatte mir Cora geschickt, als Geschenk für ihre Sterbebegleitung. Zwischen Klinikaufenthalten und horrenden Ausgaben, einem ferngesteuerten, völlig überdrehten und jähzornigen Hund, der überschattet war von Krampfanfällen und einem Diagnose-Ausschlussverfahren bei diversen Spezialisten, konnte ich das Geschenk nicht sehen. Immer auf der Suche nach der Ursache durch intensive Tierkommunikation, energetisches Wirken und Ernährungsumstellung mit Tierheilpraktikern, war unsere Beziehung überschattet.
Von Beginn an spürte ich, Cora hat etwas mit mir zu tun und alles was ich in ihr heile, heilt auch in mir. Ich war so wütend auf sie, weil ich spürte, dass sie die Ursache kennt und sich als sich nicht erinnerndes Baby ausgab. Ihre Augen zeigten ihre alte, erfahrene Seele. Ich sollte glauben, dass sie wieder gesund wird. Durch zahlreiche Gespräche und verschiedene Methoden wie Kinesiologie, Pendeln und CQM wurde mir von allen versichert: Sie wird wieder gesund. Selbst Tierärzte lenkten mich auf eine falsche Fährte, indem sie sagten: Das Herz sieht gut aus. Nach viel Energiearbeit mit den Erzengeln, hatten sie einen Riegel vorgeschoben und sagten: Es darf jetzt nicht mehr Energiearbeit stattfinden.
Sie hatte die Aufgabe, meine verstopften Kanäle der Emotionen wieder zu reinigen. Es ging um meine Herzheilung. Auf der täglichen Suche nach der Ursache ihrer immer häufiger werdenden Anfälle, hatte ich das Offensichtliche nicht sehen wollen. Wie stolz hatte ich verkündet, dass ich den Namen Cora übernehmen werde, weil dieser Herz bedeutet. Und genau um dieses Herz ging es. Durch die Ernährungsumstellung konnte ich die Tabletten fast absetzen und sie war sechs Wochen anfallsfrei. Ihr Wesen wurde immer sanfter und dann eines Nachts ein erneuter Anfall. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet und erlebte meinen Kontrollverlust. Als aus einem Anfall schließlich drei wurden, ertönten in meinen Ohren in Dauerschleife die Worte „Status epilepticus“. Ich weiß nicht, wer sie mir einflüsterte, doch mein Ego wollte es nicht wahrhaben. Nach zwei Telefonaten und einer Chemiekeule zur Beruhigung fuhren wir nachts in die Klinik und von nun an sollte das unser zweites Zuhause werden. Die Anfälle wurden häufiger und unkontrollierbarer. Sie war nur noch ein ferngesteuerter Roboter wie in einem Science-Fiction-Film.
Ich konnte meinen eigenen Hund nicht mehr berühren, weil ich so sehr mit meinem Urtrauma konfrontiert war. Durch Gespräche mit Cora stellte sich heraus, dass sie bereits im Mutterbauch einen Krampfanfall hatte und die Geburt ins Stocken geriet. So entstand ihre Todesangst und Krankheitsangst, die auch in mir noch vorhanden waren. Sie half mir, mich wieder zu erinnern.
Vor meiner Geburt, als ich selbst noch im Bauch war, hatten wir einen kleinen Autounfall. Dadurch krampfte ich zum ersten Mal. Dies zog sich durch mein Leben, da ich immer in die Anspannung ging, wenn ich Situationen nicht kontrollieren konnte. Bloß nicht gesehen werden, nicht auffallen, immer leise und anständig bleiben, keine Hilfe annehmen und immer die Kontrolle über alles behalten. Das waren meine Programmierungen. So konnten mich ihre Krampfanfälle so sehr unter Schock versetzen, denn im Falle eines Anfalls wären all diese Programmierungen eingetreten.
Im Urlaub kam Cora nicht mehr aus der Klinik heraus. Nach täglichen Telefonaten mit der Klinik und einer Tierkommunikations-Kollegin, entschied ich, sie gehen zu lassen. Daraufhin sprach Cora Klartext: Sie hätte hier auf Erden nicht geheilt werden können, da sie nie über die Trennung von ihrer Mama hinweg gekommen ist. Zweimal wurde sie von ihr getrennt und die Liebe hatte ihr Herz nicht mehr erreicht. Cora durfte es mir vorher nicht sagen, da ich mich sonst nicht so weiterentwickelt hätte.
Es war mir wichtig, Cora mit einzubeziehen, da sie diejenige ist, über deren Leben ich entschied. Dies hatte mir die Tierkommunikation ermöglicht. Als ich in der Klinik ankam, war sie noch immer sediert. Obwohl sie physisch ruhig gestellt war, zuckte ihre Nase, als sie mich roch. Durch die energetische Begleitung konnte meine Kollegin ihr ihre Mama zur Seite stellen und so konnte sie am Ende doch geheilt werden, da sie im Herzen wieder vereint waren. Es war ein sehr friedlicher Moment und sowohl Cora als auch ich, waren beide erleichtert und erschöpft.
Nun folge ich einer Stimme in mir, die mir sagt, was zu tun ist: meiner Herzensstimme. Danke Amy, danke Cori.
Ich wünsche mir, dass Hobbyzüchter das Tierwohl über finanzielle Interessen stellen. Es gibt so viele Straßenhunde und überfüllte Tierheime – Tiere sollten kein Preisschild tragen.
Herzen sollen heil sein.
Cora war an gebrochenem Herzen erkrankt und konnte sich nicht davon erholen. Kaum jemand hatte mir zugehört. Stattdessen wurde arrogant auf mich eingeredet und ihr Zustand wurde als ideopathische Epilepsie abgestempelt. Umso erfreulicher ist Coras Vermächtnis, das mir sehr am Herzen liegt.
Eine Botschaft, die mich von Cora erreicht hat: Ich sollte ein Logo entwerfen mit ihrem Kopf und einem Herz. Damit darf ich auf meiner Website auf das Broken-Heart-Syndrom aufmerksam machen, um Menschen wieder mehr dafür zu sensibilisieren, auf ihr Herz zu hören.
Mein Herzensweg
Und was die
Niederlanden damit zu tun haben.
Nachdem beide Hunde ins Licht gegangen sind und ich so frei war wie schon lange nicht mehr, überkamen mich Unzufriedenheit und Gefühle, die ich nicht definieren konnte. Eigentlich passte alles und doch fühlte ich mich in einer Dauermühle gefangen. Um auszusteigen, durfte ich die Muster erst noch erkennen. Es folgten weitere Sitzungen bei Energetikern, Seminare, TCM-Behandlungen, Yoga und ich nahm das Reisen wieder auf.
Ich reiste bewusst alleine, da ich all die Erlebnisse mit Cora verarbeiten und lernen wollte, mich vorerst nur um mich selbst zu kümmern. Ich war müde vom Umsorgen Anderer. Die Sehnsucht nach meinem wahren Selbst war so groß, dass ich den Drang verspürte, alleine sein zu wollen, um an meine Themen ohne Ablenkung heranzukommen. So nahm ich mir eine Auszeit und reiste u.a. in die Niederlanden. Ich erinnerte mich, dass ich bereits als kleines Mädchen wusste, dass die Niederlanden und Amsterdam eine Rolle in meinem Leben spielen werden. Ich hatte dies nur viel zu lange verdrängt. Nun war es an der Zeit, meinem Herzen zu folgen und die Reise ging los …
So folgte ich meinem Herzen.
Mir war nicht bewusst wie anstrengend das Alleinereisen sein wird und so hatte ich nach einigen Reisen Urlaub von mir selbst gebraucht. Tag und Nacht mit mir selbst konfrontiert zu sein, in die Stille zu gehen, bedeutete, dass sich Muster zeigten, die ich jahrzehntelang erfolgreich verdrängte. Ich war sehr betroffen, welch verletztes Kind ich doch war. Bei Menschen, die ich beobachtete, sah das so leicht aus und ich fragte mich, warum ich mich nicht gesehen hatte. Und doch war jede einzelne Reise, jede Begegnung nötig, um zu wachsen.
Das Alleinereisen vertiefte mein Vertrauen, sodass ich meiner inneren Stimme leichter lauschen und folgen kann. Wie oft stand ich da und fragte mich: Was mache ich hier eigentlich? Doch mein Herz gab mir zu verstehen, dass ich hier und jetzt genau richtig bin. Meine Entscheidung sollte nicht länger auf Ängsten und Meinungen Anderer getroffen werden.
Ich folgte Amys Rat: „Wie möchtest du leben, wenn du frei wärst wie ein Vogel? Frei von allen Verpflichtungen.“ Im Glauben, dass Amsterdam zu voll für mich sei, saß ich am Abreisetag an der Wasserseite des Bahnhofs und war zugegebenermaßen ein wenig traurig, diese Stadt zu verlassen. Ein Schiff namens AMY fuhr vorbei, gefolgt von einem Schiff mit der Zahl 66 (eine Zahl, die mich täglich begleitete). So fragte ich mich: Vielleicht doch Amsterdam? Mittlerweile ist es meine zweite Heimat. So ist es auch nicht überraschend, dass meine Seelenmusiker aus Amsterdam kommen. Ihre Melodien schwingen exakt auf meiner Frequenz und zu ihnen verspüre ich eine alte Seelenverbundenheit.
Der Orient
Meine Seele kehrt nach Hause.

Schon von Klein auf trug ich die Sehnsucht in mir, den Orient zu bereisen. Ich hatte mich oft gefragt, woher das kam. Weder meine Familie noch nahe Verwandte haben arabische Wurzeln. Ich liebte die Küche, die Gewänder und er zog mich magisch an.
Als es soweit war, stellte ich fest, dass ich den Orient nie zu Afrika zählte. Er war für mich eine andere Welt, die mich magisch anzog. Der Ruf meiner Seele wurde immer lauter. Es sollte eine Reise zu mir werden.
Ich wurde schon oft gefragt, ob ich arabische Wurzeln hätte. So wurde ich auch auf dieser Reise für einheimisch gehalten. Es fühlte sich an, als wäre ich zurückgekehrt. Eine Dame begrüßte mich in ihrem Geschäft mit „Welcome home“. Menschen hatten mich erkannt und sahen mir direkt in die Augen, nicht wie hier zuerst auf den Körper. Es war ein Erkennen und Kommunizieren auf anderer Ebene, da wir nicht nur ein irdischer Körper sind, sondern auch Seele und Geist.
Auf dieser Reise durfte ich folgende wichtige Lektionen lernen.


Lektion 1

Die Seele ist bei jedem Wesen gleich groß.
Als wir mit dem Bus eine kleine Pause machten, sah ich einen Welpen laufen. „So jung und schon auf den Straßen unterwegs, um Essen zu suchen“, dachte ich. Ich holte Kekse aus meiner Tasche. Zögernd schnupperte der Welpe. Unser Reiseleiter gesellte sich dazu. Zurück im Bus, wunderte ich mich über die Gespräche und sah hinaus. Reiseleiter und Busfahrer standen bei dem Welpen und teilten ihr Essen mit ihm. Der Busfahrer füllte sauberes Wasser in einen Becher und holte weiteres Essen. Da wurde mir klar: Wenn ich aus tiefstem Herzen agiere und aufhöre, vorzugeben, dass es mir Jeder gleich tun sollte, so kann ich Großes bewirken.
Während ich einem Wesen die Welt schenkte, zerstörte ich sie am selben Tag für andere Wesen. Im Zimmer liefen zwei große Ameisen. Ich hielt mich für schlau und brachte die größte Ameise nach außen. Nach vom Abendessen liefen alle Ameisen im Zimmer und auf dem Bett wild umher. Mir wurde klar, wie überheblich ich war, denn ich hatte die Königin entfernt. Der Reiseleiter tauschte mit mir das Zimmer und ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen. Ich dachte an den Welpen, der vielleicht den schönsten Moment seines Lebens hatte und dann zerstörte ich zugleich das Leben mehrerer Wesen, nur weil sie körperlich kleiner waren als ich. Und so wurde mir klar, dass die Seele bei jedem Wesen gleich groß ist. Egal wie klein oder groß ihr Körper erscheinen mag. Manchmal ist es ein schmaler Grat zwischen Freud und Leid, Leben und Tod, Macht und Ohnmacht.
Lektion 2

Kehre zurück zu deiner wahren Essenz und
erstrahle.
Als wir uns der Wüste näherten, kam unser Reiseleiter in traditionellem Gewand mit Turban. Erst da hatte ich ihn wirklich wahrgenommen. Das Erstrahlen eines Menschen, wenn er in seine ureigene Rolle zurückkehrt, faszinierte mich. Ich sah ihn, seine Seele, sein Strahlen und ich nahm ihn als völlig anderen Menschen wahr.
Ich wünsche dir von Herz zu Herz, dass auch du deiner inneren Stimme lauschen, deinem Herzensweg folgen und alles in dir in die Erfüllung bringen mögest. Erkenne deine wahre Größe, deine Essenz und erstrahle wieder in deinem eigenen Licht. Lausche dem Flüstern deines Herzens.



