Impulsgeberin, Wegweiserin und
Botschafterin zwischen Mensch & Tier.

Willkommen liebe Seele.

Es freut mich sehr, dass du den Weg zu mir gefunden hast. Als Tierliebhaberin war es nur eine Frage der Zeit, bis ich meiner Berufung folge und Tieren etwas zurückgebe für ihre Treue, Weisheit und bedingungslose Liebe.

Immer wieder wurde mir gesagt: „Annika, öffne dich mehr. Sprich!“ Deshalb möchte ich dir hier einen Teil meiner Geschichte erzählen. Möge sie dich inspirieren und deinen Mut stärken, dich deinen eigenen Schatten zu stellen.

Es war ein langer Weg vom Kopf ins Herz. Auch wenn manche Situationen ausweglos erscheinen, verliere ich selten den Mut. Deshalb möchte ich dich ermutigen, nicht aufzugeben. Lass den Nebel sich lichten und du wirst für jeden Schritt, den du gehst, belohnt.

Ich bin eine Reisende und in der Welt zuhause. Freunde nennen mich liebevoll „das Orakel“. Ich sehe mich als Impulsgeberin, Botschafterin zwischen Mensch und Tier sowie zwischen geistiger und irdischer Welt.
Ich bin hier, um dich und dein Tier liebevoll zu begleiten – denn ihr habt es verdient, euch rundum wohlzufühlen.
Annika Jainta

Meine Kindheit und Jugend

Auf der Suche
nach Liebe und
Anerkennung.

Der Preis der
Anpassung und die Rückkehr zum wahren Selbst.

In einem kleinen, behüteten Nest in Mittelfranken wuchs ich als Drittgeborene in einer liebevollen Familie auf. Die Geschwister- und Familienliebe schenkte Freude und Zusammenhalt – und manchmal auch Herausforderungen. Schon früh spürte ich, dass ich anders war. Eine tiefe Verbundenheit zur Spiritualität und Astrologie begleitete mich, meine Hellsinne öffneten mir Wahrnehmungen, die anderen verborgen blieben. Oft fühlte ich mich dadurch falsch und unverstanden.

Der Wunsch, geliebt und gesehen zu werden, trieb mich an. Ich wollte dazugehören. Doch um dies zu erreichen, begann ich, mich anzupassen und meine wahre Identität zu verbergen.

Ich wirkte unnahbar, unerreichbar oder wurde belächelt – und war doch ein Magnet. Unbewusst zog ich Maske um Maske auf, um mich im Dschungel der Großen zu behaupten. Dabei verlor ich den Kontakt zu mir selbst: Meine eigenen Wünsche und Sehnsüchte verblassten, meine Stimme verstummte, und ich übernahm Glaubensmuster, die nicht zu mir gehörten.

Doch mein Körper konnte nicht länger schweigen. Symptome wie Darmprobleme, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Schilddrüsenschwankungen machten sich bemerkbar und ich fühlte mich, als trüge ich eine schwere Rüstung. Meine Seele wurde immer lauter, forderte mich auf, mich selbst wiederzuentdecken. Es war Zeit, die Masken abzulegen und mich in all meinen Facetten zu akzeptieren – spirituell, verletzlich, kraftvoll. Schritt für Schritt lernte ich, mich selbst zu sehen und zu lieben, bis ich zu meiner wahren Essenz zurückfand. Wie ein Schmetterling: frei, fröhlich, intuitiv.

Eine Seele in zwei Körpern.

Sei die beste Version deiner Selbst.

Es fühlte sich an wie nach Hause kommen. Alles schien perfekt und so harmonisch. Zwei Seelen, die besser nicht hätten zusammenpassen können. Es war so leicht und einfach. Und dann passierte eines Nachts das, was sich niemand erklären konnte.

Zusammensein wurde zum ständigen Hin und Her zwischen Kopf und Herz. Loslassen, Verlustangst, Kontrolle – ich fühlte mich, als hätte sich das Leben auf den Kopf gestellt. Alte Schatten traten an die Oberfläche, Muster lösten sich und ich begann zu recherchieren. So stieß ich auf das Thema Dualseelen und die Phasen dieses Prozesses. Plötzlich machte alles Sinn, Licht fiel ins Dunkel. Ich musste lachen, weil ich das Gefühl hatte, verrückt zu sein.

Ich verstand: Der Herzmensch lernt Loslassen, der Kopfmensch, seine Gefühle zu klären. Wir spiegelten uns so tief, wie nur zwei Hälften einer Seele es können. Eine Hälfte zieht Mauern hoch, die andere überschüttet sie mit Liebe. Herz und Ego, Loslassen und Gefühle – ein Tanz vom Mangel in die Selbstliebe. So tief, so herausfordernd – und so transformierend.

Jede Begegnung mit meiner Dualseele veränderte mein Leben. Ich lernte, meine Wut zu fühlen, sie in Mut zu verwandeln und mein Herz zu öffnen. Gleichzeitig öffnete sich ein neuer Weg für mich: Bewusstsein, Selbstliebe, Verständnis für Kindheit, Muster und Beziehungen.

Neben meinem grafischen Job, den ich immer gerne ausgeführt habe, hatte ich doch immer den Herzenswunsch, Psychologie zu studieren. Auf meiner Suche stieß ich auf Sandra Weber (THEKI®) – und dachte: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“. Hals über Kopf buchte ich ihr Seminar. Ihre klare, einfache Sprache sprach mich direkt an. Weitere Seminare folgten – bis ich schließlich THEKI® Bewusstseinstrainerin wurde. Ein Weg zu mir selbst. Schritt für Schritt, Herz für Herz, zurück zu meiner Essenz.

Ein Zwilling kommt selten allein.

Amy und ich. Ein Herz und eine Seele.

Amy, meine Golden Retriever Dame, war 17,5 Jahre lang meine treue Begleiterin durch alle Höhen und Tiefen. Sie ist eine alte Seelengefährtin und bis heute sind wir ein Herz und eine Seele. Unsere Liebe erstreckt sich über Dimensionen und Ebenen, die mir zuvor unbekannt waren. Uns gab es nur im Doppelpack, was selbst für Fremde ersichtlich war.

Acht Wochen durfte ich sie auf ihrem Übergang begleiten und lernen, wie Körper, Seele und Geist wie Zahnräder zusammenarbeiten. Zwischen Hoffnung, Verzweiflung, Erschöpfung und Angst folgte ich einer inneren Stimme – meiner Intuition. Heute weiß ich, es war unser gemeinsamer Weg.

In dieser Zeit wurde ich von jedem noch so leisen Geräusch wach. In der Nacht, als sie friedlich einschlief, wünschte ich ihr eine gute Reise und dankte ihr. In dieser Nacht hatte ich so fest geschlafen, dass ich nichts mitbekam. Am Morgen war sie bereits gegangen – friedlich, geführt und beschützt. In diesem Moment spürte ich, wie sehr wir geführt wurden.

Nach der Verabschiedung, legte ich mich neben sie auf den Küchenboden. Die Kerzen flackerten sanft und erloschen in dem Moment, als die Tierbestatterin am Abend den Raum betrat. Ich nahm einen großen, lichtvollen Engel wahr, der schützend seine Flügel ausbreitete. Amy schenkte mir ihre Botschaft: „Danke für eure Liebe und dass ich bei euch sein durfte. Ich werde über euch wachen und wann immer ihr mich braucht, werde ich zu euch kommen.“

Nach dieser intensiven Sterbebegleitung überwogen Erleichterung und Dankbarkeit. Ich verstand, dass ich meiner Intuition vertrauen kann, dass Liebe zu allem fähig macht und dass wir geführt sind – auch wenn wir den Weg nicht immer sehen. Danke Amy, dass du immer mein Anker warst und mir auch heute noch den Weg weist.

Ich möchte dich ermutigen, auf dein Herz zu hören. Du kennst dein Tier am besten. Sei offen für Ratschläge, doch vertraue deiner inneren Stimme. Dein Tier zeigt dir den richtigen Weg, auf natürliche Weise. Tierkommunikation kann dabei eine wunderbare Unterstützung sein – und mir hat sie in beiden Fällen sehr geholfen.

„Wie würdest du leben wollen, wenn du frei wie ein Vogel wärst? Frei von allen Verpflichtungen.“

Amy

Verstopfte Kanäle der Emotionen

Cora, ich und das Broken-Heart-Syndrom.

Nach dieser Zeit war der Wunsch da, erst einmal, meine neue Freiheit zu genießen. Eine Zeit ohne Sorgen, Fremdbestimmung, Kümmern, festgelegte Zeiten. Ich durfte lernen, mich wieder um mich selbst zu kümmern.

So ging ich auf Reisen und ahnte nicht, dass parallel bereits ein neues Wesen geboren wurde: Cora, eine braune Labradorhündin. Wegen Krampfanfällen wurde sie zweimal weitergegeben, bis sie schließlich zu mir fand. Ich war noch nicht bereit für einen neuen Hund, wollte frei sein von Sorgen. Doch als ich ihr Bild sah, wusste ich: Sie gehört zu mir. Nach (nächtlichen) Tiergesprächen und schlaflosen Stunden fand Cora über Umwege ihren Weg zu mir.

Die folgenden drei Monate waren die intensivsten meines Lebens. Cora, eine alte Weggefährtin, brachte in kürzester Zeit tief verborgene Ängste, Schocks und Muster an die Oberfläche, die ich jahrelang verdrängt hatte. Ihre Krampfanfälle waren heftig, unberechenbar und forderten mich täglich heraus. Jeder Anfall spiegelte mein eigenes Urtrauma – die Angst vor Kontrollverlust, das ständige Bedürfnis, „nicht aufzufallen“ und alles im Griff zu behalten. Zwischen Klinikaufenthalten, Tierkommunikation, energetischer Arbeit und Ernährungsumstellungen suchte ich nach der Ursache und kämpfte zugleich gegen Zweifel und Sorgen.

Von Beginn an spürte ich: Alles, was ich in Cora heile, heilt auch in mir. Ihre Krampfanfälle waren nicht nur Krankheit, sondern Spiegel meiner eigenen Blockaden – und zugleich Schlüssel zu meiner Herzheilung. Ich war wütend, verzweifelt und erschöpft, spürte aber immer ihre alte, erfahrene Seele, die mir zeigen wollte: Sie wusste, was wir lernen mussten.

Schließlich wurde klar: „Sie hätte hier auf Erden nicht geheilt werden können, da sie nie über die Trennung von ihrer Mama hinweggekommen ist. Zweimal wurde sie von ihr getrennt und die Liebe hatte ihr Herz nicht mehr erreicht. Cora durfte es mir vorher nicht sagen, sonst hätte ich mich nicht so weiterentwickelt.“ In dieser Erkenntnis durfte ich loslassen und ihr vertrauen. Es war ein friedlicher, liebevoller Moment – für Cora und für mich.

Cora hat mir gezeigt, wie tief Liebe, Vertrauen und Intuition wirken können. Ihre Krampfanfälle waren Wegweiser, Spiegel und Lehrmeister zugleich. Heute folge ich meiner Herzensstimme. Danke, Amy. Danke, Cora.

Ich wünsche mir, dass bei Hobbyzüchtern immer das Wohl der Tiere an erster Stelle steht – über finanziellen Interessen. Es gibt so viele Straßenhunde und überfüllte Tierheime, dass Tiere niemals ein Preisschild tragen sollten.

Herzen sollen heil sein.

Cora war an einem gebrochenen Herzen erkrankt und konnte sich davon nicht erholen. Kaum jemand hörte wirklich zu – stattdessen wurde ihr Zustand als idiopathische Epilepsie abgetan, und auf meine Worte wurde arrogant reagiert. Umso wertvoller ist Coras Vermächtnis, das mir sehr am Herzen liegt.

Eine besondere Botschaft, die mich von Cora erreicht hat: Ich sollte ein Logo entwerfen – ihr Kopf, umrahmt von einem Herz. Damit soll ich auf das Broken-Heart-Syndrom aufmerksam machen und Menschen dafür sensibilisieren, wieder mehr auf ihr Herz zu hören.

Mein Herzensweg

Und was die
Niederlanden damit zu tun haben.

Nachdem beide Hunde ins Licht gegangen sind und ich so frei war wie schon lange nicht mehr, überkamen mich Unzufriedenheit und Gefühle, die ich nicht definieren konnte. Eigentlich passte alles und doch fühlte ich mich in einer Dauermühle gefangen. Um auszusteigen folgten weitere Sitzungen bei Energetikern und ich nahm das Reisen wieder auf.

Ich reiste bewusst alleine, da ich all die Erlebnisse mit Cora verarbeiten und lernen wollte, mich vorerst nur um mich selbst zu kümmern. Ich war müde vom Umsorgen Anderer. Die Sehnsucht nach meinem wahren Selbst war so groß, dass ich den Drang verspürte, alleine sein zu wollen, um ohne Ablenkung an meine Themen heranzukommen. So nahm ich mir eine Auszeit und reiste u.a. in die Niederlanden. Ich erinnerte mich, dass ich bereits als Kind wusste, dass Amsterdam eine Rolle in meinem Leben spielen wird. Ich hatte dies nur viel zu lange verdrängt. Nun war es an der Zeit, meinem Herzen zu folgen und die Reise ging los …

So folgte ich meinem Herzen.

Mir war nicht bewusst wie anstrengend das Alleinereisen sein wird und so hatte ich nach einigen Reisen Urlaub von mir selbst gebraucht. Tag und Nacht mit mir selbst konfrontiert zu sein, in die Stille zu gehen, bedeutete, dass sich Muster zeigten, die ich jahrzehntelang erfolgreich verdrängte. Ich war sehr betroffen, welch verletztes Kind ich doch war. Bei Menschen, die ich beobachtete, sah das so leicht aus und ich fragte mich, warum ich mich nicht gesehen hatte.

Das Alleinereisen vertiefte mein Vertrauen, sodass ich meiner inneren Stimme leichter lauschen und folgen kann. Wie oft stand ich da und fragte mich: Was mache ich hier eigentlich? Doch mein Herz gab mir zu verstehen, dass ich hier und jetzt genau richtig bin. Meine Entscheidung sollte nicht länger auf Ängsten und Meinungen Anderer basieren.

Ich folgte Amys Rat: „Wie möchtest du leben, wenn du frei wärst wie ein Vogel? Frei von allen Verpflichtungen.“ Im Glauben, dass Amsterdam zu voll für mich sei, saß ich am Abreisetag an der Wasserseite des Bahnhofs und war zugegebenermaßen ein wenig traurig, diese Stadt zu verlassen. Ein Schiff namens AMY fuhr vorbei, gefolgt von einem Schiff mit der Zahl 66 (eine Zahl, die mich täglich begleitete). So fragte ich mich: Vielleicht doch Amsterdam? Mittlerweile ist es meine zweite Heimat. So ist es auch nicht überraschend, dass meine Seelenmusiker aus Amsterdam kommen. Ihre Melodien schwingen exakt auf meiner Frequenz und zu ihnen verspüre ich eine alte Seelenverbundenheit.

Der Orient

Meine Seele kehrt nach Hause.

Schon von Klein auf trug ich die Sehnsucht in mir, den Orient zu bereisen. Ich hatte mich oft gefragt, woher das kam. Weder meine Familie noch nahe Verwandte haben arabische Wurzeln.

Als es soweit war, stellte ich fest, dass ich den Orient nie zu Afrika zählte. Er war für mich eine andere, eigene Welt, die mich magisch anzog. Der Ruf meiner Seele wurde immer lauter. Es sollte eine Reise zu mir werden.

Ich wurde schon oft gefragt, ob ich arabische Wurzeln hätte. So wurde ich auch auf dieser Reise für einheimisch gehalten. Es fühlte sich an, als wäre ich zurückgekehrt. Eine Dame begrüßte mich in ihrem Geschäft mit „Welcome home“. Menschen hatten mich erkannt und sahen mir direkt in die Augen. Es war ein Erkennen und Kommunizieren auf anderer Ebene.

Auf dieser Reise durfte ich folgende wichtige Lektionen lernen.

Lektion 1

Die Seele ist bei jedem Wesen gleich groß.

Bei einer kurzen Rast, sah ich einen Welpen laufen. „So jung und schon auf den Straßen unterwegs, um Essen zu suchen“, dachte ich. Ich holte Kekse aus meiner Tasche, während sich der Reiseleiter dazu gesellte. Zurück im Bus, wunderte ich mich über die Gespräche und sah hinaus. Reiseleiter und Busfahrer teilten ihr Essen mit dem Welpen. Da wurde mir klar: Wenn ich aus tiefstem Herzen agiere und aufhöre, vorzugeben, dass es mir Jeder gleich tun sollte, so kann ich Großes bewirken.

Während ich einem Wesen die Welt schenkte, zerstörte ich sie am selben Tag für andere Wesen. Im Zimmer liefen zwei große Ameisen. Ich hielt mich für schlau und brachte die größte Ameise nach außen. Später liefen alle Ameisen wild im Zimmer umher. Mir wurde klar, wie überheblich ich war: Ich hatte die Königin entfernt. Der Reiseleiter tauschte mit mir das Zimmer und das schlechte Gewissen ließ mich nachts nicht schlafen. Und so wurde mir klar, dass die Seele bei jedem Wesen gleich groß ist. Egal wie klein oder groß ihr Körper erscheinen mag. Manchmal ist es ein schmaler Grat zwischen Freud und Leid, Leben und Tod, Macht und Ohnmacht.

Lektion 2

Kehre zurück zu deiner wahren Essenz und
erstrahle.

Als wir uns der Wüste näherten, kam unser Reiseleiter in traditionellem Gewand mit Turban. Erst da hatte ich ihn wirklich wahrgenommen. Das Erstrahlen eines Menschen, wenn er in seine ureigene Rolle zurückkehrt, faszinierte mich. Ich sah ihn, seine Seele, sein Strahlen und ich nahm ihn als völlig anderen Menschen wahr.

Von Herz zu Herz wünsche ich dir, dass auch du deiner inneren Stimme lauschst, deine wahre Größe erkennst und wieder in deinem eigenen Licht erstrahlst. Lausche dem Flüstern deines Herzens.